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....Didi Danquarts Offset fügt sich nicht in diesen Patriotismus. Seine dramatische Farce setzt sich ab und sucht den Anschluss an ein europäisches Kino, das über jene Grenzen hinaus verstanden werden will, aus denen es seine Konflikte bezieht. Der Schauplatz Bukarest hat es noch nicht in die oberste Hitliste des west-östlichen Städtetourismus geschafft. ......Überall auf der Welt wurde das Zweineinhalb-Stunden-Werk gefeiert, nur nicht in Deutschland. Hier, wo die Filmkunst nurmehr "Arthouse" heißt, gehen die Verleiher auf Nummer sicher. Osteuropa steht schon lange nicht mehr auf der Suchliste. ...... Didi Danquarts Film rutscht durch, da er gewissermaßen einen deutschen Pass vorweisen kann. Damit schickt er uns auf eine Reise in ein Kino ohne Grenzen, das es nur gibt, weil jemand Menschen zusammengebracht hat, die es intuitiv erfassen. Die wie Alexandra Maria Lara in ihrer bislang besten Darstellung aus reiner Neugier zu sich selber finden. Man kann einiges an Offset kritisieren, ganz bestimmt das Tarantino-eske, allzu dramatische Finale. Was zählt aber ist die Neugier und Beharrlichkeit des Regisseurs, nach einer anderen Farbe im Weltkino zu suchen. Und ein Schlupfloch zu finden im Lattenzaun des Deutschlandkinos. Daniel Kothenschulte in der Frankfurter Rundschau |